Jack Wolfskins Ruf nach draußen

„Den Schwarzwald wollt’ ich mir für ’s Alter aufheben“ Pfft!

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Jack Wolfskin lädt zum Trip nach Freudenstadt. Von hier geht’s etwa 19 Kilometer zu Fuß durch das Gebirge. Fichten en masse – eine Monokultur. Etwas weiter entfernt stehen wir ein Stück mit nur kleinen Bäumen, dort drüben hatte Sturm „Lothar“ vor etwas mehr als 15 Jahren gewütet und viel von der Natur niedergerissen.

14 Wanderer sind wir: Gleichgesinnte, aber nicht auf dem gleichen Outdoor-Experience-Level. Der Spruch „den Schwarzwald wollt’ ich mir für ’s Alter aufheben“, kommt also eher von einem der erprobteren Outdoorern unserer Gruppe, wie man sich schon denken kann. Ich selbst gehöre wohl zu den „Laien-Outdoorern“, brauche nämlich ein Händchen, wenn der Abgrund links oder rechts neben mir steil und tief ist, Mücken lieben mich und der Muskelkater lässt meist nie lange auf sich warten.

Nur die Lust auf Draußen ist bei allen gleich hoch!

Olav Schmid

Olav Schmid ist unser Wanderführer und bringt uns durch das Mitteltal zur Schwarzenbachtalsperre. Er selbst kommt gerade aus Nordamerika wieder, wo er mit seiner Frau und seinem 10-Monate alten Sohn unterwegs war. Olav ist Meilen von dem Status des Laien-Outdoorers entfernt, ein richtiger Profi eben.

Für ihn ist „Draußen“ eine Lebenseinstellung und er regt unsere Gruppe zum Nachdenken an. Fragen wie „Was motiviert uns?“, „Warum gehen wir raus?“ oder „Was mögen wir an draußen?“ schwirren beim Blick auf die Fichten durch den Kopf und warten auf Antworten.

Von Wölfen und Schlittenhunden

Wir treffen auf Detlef Klein, seines Zeichens Wolfsbotschafter und -fan. Er bereitet auf die Wiederkunft der Tiere vor, hofft, dass diese mit wenigen Konflikten passiert und bestimmt auch, die Tiere nochmals in freier Wildbahn zu sehen. Die Aufgabe übernimmt er ehrenamtlich. Und wenn wir ihn reden hören, ist schnell klar: Seine Motivation ist die absolute Faszination.

Detlef ist aber nicht der einzige Überraschungsgast, auf den wir treffen: Kurz vor Ende der Wanderung warten die Vereinsmitglieder vom Hundeschlittenverein auf uns, die letzten 200 Meter (bergauf) ziehen uns ihre Huskys. Sommertraining. Ein ziemlicher Spaß! Vier Huskys im Geschirr gespannt rasen und ziehen vorweg, dahinter sitze ich im Trainingswagen – das rappelt ganz schön! – und hinter mir im Stehen der Schlittenführer. Ein anderer nutzt den Dog Scooter für den Weg zur Hütte, also einen Tretroller mit Zugleinen-Halterung vorne. Und die Hunde: Ihrer Gruppe treu und verbunden, mehr als temperamentvoll anderen Hundegruppen gegenüber und bei uns Menschen: zahm wie Schäfchen.

Nicht nur Arbeit im Kopf

Ein ereignisreicher Tag, wenn man mal so überschlägt: von Wolfen gehört, von Hunden gezogen und über die eigene Outdoor-Motivation nachgedacht.

Eine einzelne Antwort finde ich auf meine Motivationsfrage nicht. Es ist viel mehr ein Sammelsurium: Es geht um Fitness und Vitalität – und glaubt mir, der Muskelkater erinnert mich auch am nächsten Tag an den ausbaufähigen Status.

Es geht aber auch um das „wieder Runterkommen“, ganz besonders, wenn man gerade eine jobtechnisch recht anspruchsvolle Phase hinter sich gebracht hat. Das fühlt sich ein bisschen so an, als habe man wieder die Bodenerdung zurückbekommen. Also ich bin dankbar für diese Emotion. Endlich mal den Kopf frei machen und Kräfte sammeln!

Jack Wolfskins Ruf nach draußen

Die Einladung zu der Tour kommt von Jack Wolfskin. Die neue Kampagne „Spürst du es auch – Draußen zu Hause“ zielt auf die persönliche Grundeinstellung, nicht auf eine spezielle Sportart. Draußen für jedermann.

Und man spürt es tatsächlich: Gerold Ringsdorf, von Beginn der Firmengründung mit dabei, hat gerade aus der Abteilung Produktentwicklung gewechselt und ist nun Product Trainer. Wenn er die Geschichten der Produktentwicklung auspackt sitzen wir alle gebannt da und hören zu. Nicht nur schöne Anekdoten, sondern auch Praxistipps und eindrucksvolle Technologien.

Der Schwarzwald ist in jedem Alter schön

Und da sitzen wir abends am Lagerfeuer, hatten vorher gegrillt und tauschen uns über nächste Touren und Urlaube aus, jeder erzählt von seinem Leben und den Antworten auf Olavs Fragen. Ein „Richtig“ oder „Falsch“ gibt es nicht. Für den einen zählt das Abenteuer, für den anderen steht die Fitness im Vordergrund und der nächste nennt sportlichen Ehrgeiz als Leitmotiv.

Aber ganz egal, ob Schwarzwald oder Himalaya – wenn man mit 14 Gleichgesinnten durch die Natur zieht, die stützende Hand beim Abstieg zur Hilfe bekommt, gemeinsam den zugewachsenen Weg findet und den letzten Schluck Trinkwasser aufteilt, dann ist das schon ziemlich cool, draußen zu sein! So viel zu meiner Motivation. (Und vielleicht wird aus meinem Laien-Status noch etwas ganz Großes!)

PS: Schwarzwälderkirschtorte

Wie eine Schwarzwälderkirschtorte so wie auf dem Foto wird, lernt Ihr hier.

Hinweis
Jack Wolfskin hat zur Wandertour eingeladen – dies beeinflusst jedoch nicht die neutrale Bewertung der Aktivitäten, des Equipments oder der Torte.

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