Für den Tegernsee bitte etwas mehr Urlaubszeit einplanen … Danke!

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Am Ufer des Tegernsees

Ganz schön viel Programm am Tegernsee

Am Tegernsee wird viel geboten – zum Outdooren, an Kultur, für die Gesundheit und für’s Gemüt.

Wenn ich mir den Veranstaltungskalender des Tegernseer Tal Tourismus anschaue, dann weiß ich erst einmal gar nicht, wofür ich mich entscheiden soll: Lieber die Natur genießen? Mit Wandern, Nordic Walking, Fahrrad oder im Wasser? Oder lieber die Gemeinden Bad Wiessee, Gmund, Kreuth, Rottach-Egern oder die Stadt Tegernsee erkunden? Vielleicht noch den ein oder andern kulinarischen Zwischenstopp einlegen?

Ihr seht schon: Am besten nehmt ihr euch mehr als nur zwei Tage für die bayrische Urlaubsregion Zeit, die etwa 50 Kilometer südlich von München liegt.

Ab Rottach-Egern entlang der Rottach

Zum Outdooren – wir sind hier schließlich auf der outdoorseite 😉

Bei unserer kleinen Tour zwischen Wildbad Kreuth und Siebenhütten begleitet uns Dipl. Ing. Julia Friedel, Heimat- und Kulturführerin aus Bad Tölz. Sie kennt sich extrem gut mit den hiesigen Kräutern und Quellen aus, macht uns geschichtliche Zusammenhänge der Region verständlich und besticht mit ihrer besonnenen Art – bei ihr habe ich keine Zweifel, wenn sie sagt, wie gesund das Quellwasser ist. Es enthält Kalzium, Magnesium und Sulfat. Und siehe da: alles gut!

Dipl. Ing. Julia Friedel ist Expertin der Region
Ein Schluck heilendes Quellwasser (nein, das ist kein Gin!)

Kultur – das Wetter im Herbst ist schließlich nicht ganz so beständig wie im Sommer!

Genau jetzt wäre ich gerne im Süden bei den Tegernseern. Oder vielmehr in vier Wochen. Am 18. Oktober startet das internationale Bergfilm-Festival und verspricht alles zwischen kühnen Glanzleistungen über eindrucksvollen Dokumentationen bis hin zu berührenden Porträts – na, das ist doch ganz mein Geschmack! Wer die Zeit hat und in der Nähe ist, sollte sich das Spektakel nicht entgehen lassen. Über fünf Tage werden Bergwelten-Filme gezeigt und das Rahmenprogramm bietet viel Abwechslung: Almwanderungen, Tandemsprünge oder der Besuch auf dem Wuiderer Markt, um nur einiges zu nennen.

Hier starten wir unsere Wanderung zur Wildbad Kreuther Quelle ‚zum heiligen Kreuz‘

Die Gesundheit – es soll ja nichts zu kurz kommen!

Bekannt ist die Tegernseer Urlaubsregion für ihr medizinisches Angebot. Das hat neben den heilenden Quellen, die ich selbst beim Wandern kennenlernen durfte, vor allem mit dem heilenden Quirinus-Öl und Deutschlands stärkster Jodschwefel-Quelle zu tun. Die Gemeinden rund um den Tegernsee gelten aufgrund des Klimas als ‚heilklimatische Kurorte‘ und ‚Wellness‘ und ‚Entspannung‘ werden ganz groß geschrieben. Angebote wie Qi-Gong, Yoga oder Pilates können auch einzeln gebucht werden oder Ihr besucht das feel guad-Wochenende, bei dem sich jeder am Wochenende um Christi Himmelfahrt ein eigenes Programm für seine Zeit am Tegernsee zusammenstellen kann.

Entlang der Rottach im Nordic-Walking-Fieber

Und für’s Gemüt: Last but not least – vor allem nicht bei dieser Auswahl!

Kurz vorweg: Ich mag Gin. Und bevor ich nun die ganzen kulinarischen Köstlichkeiten wie Käse aus heimischer Heumilch, dem frischgezapften Tegernseer Landbier oder die Pralinenkreationen der Eybel-Schokoladenquelle aufzähle, möchte ich ganz stark das Augenmerk auf Gin Chilla lenken: Mein Mitbringsel wurde zu meinem persönlichen Sommerfavoriten, der sich mit Prosecco, Soda, Gurke, Zitrone und Rosmarin als eine spritzige Erfrischung für warme Abende darstellt und gut trinken lässt. Auf Basis des bayrischen Bavarka Gins besticht es durch die kräftige Wacholdernote und verbindet diese mit frischen Zitrusaromen. Na dann: Wohl sein!

Das Dessert beim Maier zum Kirschner zur süßen Abrundung
Hinweis
Die Tegernseer Tal Tourismus GmbH hat zum Gesundheitswochenende eingeladen – dies beeinflusst jedoch nicht die neutrale Bewertung der Aktivitäten, der Region oder des Gins.

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Das gleiche studiert wie Axel, gelandet am Schreibtisch wie Jörg. Ich würd' mal sagen die Mischung macht's! Und das ist auch das was mich reizt: Die Abwechslung, neue Länder zu erfahren und deren Essen zu schmecken, neue Sportarten auszuprobieren und die Umwelt aus neuen Perspektiven zu sehen oder Design und Architektur und wie beides die Gesellschaft zu unterschiedlichen Epochen beschreibt - und bei allem der Austausch mit Freunden und Fremden.
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