Salewa PTX Bivibag I – Biwaksack [Werbung]

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Salewa PTX Bivibag I Biwaksack

Bereits im Jahr 2015 habe ich von den Bergfreunden den Salewa PTX Bivibag I für einen Test erhalten. In der Zwischenzeit ist so einiges passiert. Die Haupt-„Events“: Das zweite Kind und ein Totalabsturz unseres Blogs. Beides hat mich viel Zeit gekostet bzw. tut es immer noch. So sind Testberichte in den letzten Monaten leider ein wenig auf Halde gelegt worden.

Kind kann laufen, Blog läuft auch wieder

Die Fehler am Blog und das Erstellen zumindest der meisten Inhalte auf dem Blog sind nun über die Bühne. Einige Inhalte fehlen noch, werden wahrscheinlich aber aufgrund des hohen Aufwandes den Weg zurück in den Blog nicht mehr finden. Sei’s drum.

Auch das Kind Nummer 2 benötigt nicht mehr die Aufmerksamkeit, die so ein Kind als Säugling braucht. Klar, das Zeitbudget bleibt immer noch knapp, aber nichts desto trotz möchte ich mich wieder mehr dem Blog widmen. Daher kommt nun ENDLICH der Testbericht zum Biwacksack von Salewa. (Mal ganz abgesehen davon, dass dieser schon als Entwurf in der Datenbank lag, bevor der Blog abgeraucht ist.)

Übernachten im Biwaksack

Wer auf Wanderungen im Wald übernachten möchte, sollte neben den gesetzlichen Bestimmungen und einer guten Wahl des Schlafplatzes auch Wert auf die Wahl des richtigen Biwaksack legen. Die Situationen, in denen ich im Unterholz nächtige, haben im Laufe der Zeit abgenommen. Ehrlich gesagt, kommt es nur noch sehr selten bis gar nicht vor. Bei unseren Outdoor Camps übernachte ich aber hin und wieder mal sehr gerne unter freiem Sternenhimmel. Hierfür eignet sich ein Biwaksack besonders gut, denn zwischen mir und den Sternen befindet sich dann auch kein Zelt. Es ist so ein bisschen wie Schlafen im Cabrio. Mit offener Luke kann der Kopf frei bleiben und der Blick zu den Sternen ist quasi unverbaut.

Wenn du irgendwo im Wald übernachten möchtest, hat Kai Sackmann alias Sacki hilfreiche Tipps für dich.

Salewa PTX Bivibag I – Biwaksack

Der Biwaksack von Salewa, den ich freundlicherweise von meinem Partner www.bergfreunde.de für den Test zur Verfügung gestellt bekommen habe, hat gegenüber vielen seiner „Artgenossen“ einen entscheidenden Vorteil: seine Größe. Mit einem Gewicht von 479 Gramm und einem Packmaß von 25x15x6 cm ist er deutlich kleiner als viele andere auf dem Markt erhältliche Biwaksäcke. Entpackt misst der Biwaksack 220×80 cm und ist für nahezu jeden passend. Der Biwaksack ist in einem kleinen roten Packsack verpackt und nimmt kaum Platz im Rucksack weg. Der Packsack ist zudem mit den gängigsten internationalen Hilfezeichen und Notrufnummern bedruckt, was im Notfall sicher hilfreich ist. Verschließen lässt er sich mit einem Rollverschluss, wie sie bei Packsäcken mittlerweile Standard sind, und einem Clipper.

Salewa Biwaksack PowertexDer Salewa PTX Bivibag ist in der Signalfarbe Rot gehalten, um als Notfall-Biwaksack im Unterholz auch ausreichend aufzufallen. Die graue Unterseite aus wasserdichtem Polyamid soll den darin Übernachtenden trocken und Feuchtigkeit von unten fern halten. Von oben besteht der Sack aus rotem Powertex, das sowohl wasserdicht als auch atmungsaktiv ist.

Der Biwaksack im Praxistest

Komplett ausgerollt macht der Sack einen guten Eindruck und man wundert sich, was man für das kleine Packmaß geboten bekommt. In den Sack passt meine Therm-a-Rest NeoAir Xlite mitsamt Schlafsack locker rein. Auch ich habe noch Platz. Allerdings bleibt nicht genug Platz, um sich im Biwaksack selber umzuziehen. Das erledigt man im Optimalfall außerhalb des Sackes und schlüpft dann hinein. Das gestaltet sich sehr einfach, da der seitliche Reißverschluss bis etwa zur Hälfte des Sacks geht. Kurz rein gesetzt, hingelegt und zugezogen. Fertig ist die Laube. Ein Nachteil allerdings, wie auch schon auf Nordtrekking erwähnt, ist die Tatsache, dass sich der Reißverschluss nur von außen bedienen lässt. Das macht das Aussteigen und Einsteigen ein bisschen kniffeliger als gedacht.

Der Reißverschluss, der sich von beiden Seiten, also von links und von rechts öffnen und schließen lässt, lässt sich so schließen, dass der Kopfbereich frei bleiben kann. Das erleichtert die Atmung nachts enorm und sorgt für ein bisschen mehr Freiluft-Feeling. Um möglichst ohne Plane auf dem Gesicht zu schlafen, ist am Biwaksack eine Kordel verbaut, die z.B. an einem Baum befestigt werden kann. Sie sollte das Material vom Gesicht fern halten. Das macht bei einer Übernachtung auf einer Freifläche wenig Sinn, ist aber ein nettes Ad On.

Auch ein nettes Ad On ist der kleine Reißverschluss am Fußende, durch den eine Belüftung während der Nacht möglich ist. Ich weiß allerdings nicht, ob ich den so verbaut hätte, da hier potenziell Kälte und Feuchtigkeit eindringen können.

Salewa PTX Bivibag Reißverschluss

Fazit

In den Nächten, die ich im Salewa Biwaksack verbracht habe, habe ich stets gut geschlafen. Mit einem guten Schlafsack und einer gut isolierenden Isomatte kann Kälte einem nichts anhaben. Der Biwacksack, der meines Erachtens als Notfall-Sack konzipiert ist, tut auch seine Dienste und hält Feuchtigkeit größtenteils fern. Er kommt aber sicher nicht an die teureren und materialmäßig besser ausgestatteten Modelle heran, die wahrscheinlich besser konzipiert und für mehrere Nächte ausgelegt sind.

Für eine Nacht im Biwaksack von Salewa ist gegen den PTx Bivibag nichts einzuwenden, zumal der Preis von 79,95 Euro Einsteigern sicher bei der Kaufentscheidung helfen wird.

Hinweis
Der Salewa PTX Bivibag wurde mir für den Test zur Verfügung gestellt, was diesen Bericht jedoch nicht beeinflusst hat. Alle Tests auf der Outdoorseite werden gewissenhaft durchgeführt und zeigen sowohl positive als auch negative Aspekte des getesteten Produkts auf.

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